Einsatzkräfte üben den Ernstfall - Brand im Tunnel
Am Samstag fand eine Großübung im Rastatter Straßentunnel statt. Insgesamt waren circa 150 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.
Organisiert von der Freiwillige Feuerwehr Rastatt konnte das Szenario gestern zusammen mit den Feuerwehren Rastatt mit Abteilungen, Freiwillige Feuerwehr Ötigheim, Feuerwehr Kuppenheim, Baden-Baden mit Abteilungen und Gernsbach sowie dem DRK-Kreisverband Rastatt e.V. bewältigt werden. Hierzu wurde ein Brandereignis realitätsnah nachgestellt.
Wir waren mit der Einsatzstellen-Logistik/ Atemschutzmaterial und unserem VRW/VLF (VorausRüstWagen/ VorausLöschFahrzeug) mit dabei. Dieses Fahrzeug verfügt speziell für die Tunnelbrandbekämpfung über Ausrüstung für den schnellen Ersteinsatz. So ist z.B. für jeden Sitzplatz ein Langzeit- Atemschutzgerät (Doppelflaschengerät) verbaut. Dadurch kann das Fahrzeug unverzüglich mit 4 Atemschutzgeräteträgern besetzt, in einen verrauchten Tunnel vordringen, um eine schnelle Brandbekämpfung einzuleiten.
Ein Brand in einem Straßentunnel ist für die Einsatzkräfte der Feuerwehr eine enorme Herausforderung, da auf Grund der Gefahrenlage von vielen Feuerwehr-Standards abgewichen werden muss.
Die Feuerwehr Baden-Baden, Rastatt und Gernsbach verfügen für diese besondere Situation in unterschiedlichen Verkehrsanlagen/ Straßentunnel über besondere Ausstattungen und Gerätschaften.
Die Stadt Gernsbach hält nicht nur "normales Feuerwehr- Gerät", sondern auch für den Tunnel Gernsbach die benötigten Sonderausrüstung bei ihrer Feuerwehr vor.
Wir bedanken uns für die tolle und professionelle Zusammenarbeit aller Organisationen sowie die gute Organisation!