Willkommen bei der Abt Gernsbach

Abt Gernsbach: Abteilungsversammlung 2017

Im Rahmen der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Gernsbach, Abteilung Gernsbach, wurden Larissa Rothenberger und David Müller aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Mannschaft übernommen. Als Quereinsteiger wurden Janina Preis und Patrick Stößer für den aktiven Dienst verpflichtet.

Außerdem wurden Janina Preis und Nicolas Klingenbrunn zum Feuerwehrmann bzw. -frau; Felix Götz, Tobias Merkel und Patrick Wild zum Oberfeuerwehrmann; Daniel Zapf zum Löschmeister befördert.
Heinz Merkel wurde in die Altersmannschaft verabschiedet.
Besondere Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften erhielten Ernst Hilzinger und Franz Geißler für 55 Jahre, sowie Otto Wurz für 65 Jahren.

Übungsszenario: "„Rauchentwicklung Gebäude - Personen in Gefahr - Blumenweg Gernsbach"

 

„Rauchentwicklung Gebäude - Personen in Gefahr – Blumenweg Gernsbach“

So hieß es am Montagabend für die Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach und der ELW Gruppe…bei der Übung.

Angenommen wurde bei dieser Übung, dass im Keller des durch die Lebenshilfe Rastatt Murgtal betriebenen Gebäudes, im Heizungsraum ein Brand ausgebrochen war.

Vor Ort wurde der Fahrzeugführer des ersteintreffenden HLF 20/20-2 von der Betreuerin in Empfang genommen und über die Lage eingewiesen. Zwei Arbeiter waren seit längerem nicht mehr gesehen worden, da sie im Keller mit Reparaturarbreiten an der Ölheizung zu Gange waren. Sie hörte einen lauten dumpfen Knall und kurze Zeit später piepsten auch schon die Rauchmelder. Als sie nachschauen wollte, rauchte es auch schon aus dem Kellerabgang hinauf in den Flur, ein Zugang zum Keller war nicht mehr gefahrlos möglich, worauf sie über 112 den Notruf absetzte.

Unmittelbar nach der Lage Einweisung ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Parallel dazu gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude, um die Personensuche aufzunehmen und die Bewohner, welche sich noch in den Räumlichkeiten (in rauchfreien Bereichen aufhielten) zu beruhigen. Vor dem Gebäude wurde die Drehleiter (DLA (k) 23/12) in Stellung gebracht und die Zimmer von außen her abgefahren und kontrolliert. Die Mannschaft des TLF 16/40-2 und des LF 16/12 stellten die Atemschutzgeräteträger am Sammelplatz bereit und rüsteten sich als Rettungs- und Sicherungstrupp aus. Das restliche Personal übernahm an der Rauchgrenze die geretteten Bewohner und brachte sie zum Sammelplatz.  Mit dem ELW 1 wurde vor Ort die Einsatzleitung eingerichtet und sämtliche Nachforderungen und die komplette Einsatzdokumentation durchgeführt. Mit einem Überdrucklüfter wurde das verrauchte Treppenhaus druckbelüftet und der Rauch aus dem Gebäude entfernt. Nachdem die Fluchtwege rauchfrei waren wurde die Übung beendet.

Bei dieser Übung kam es dem Übungsleiter darauf an, das „Besondere Objekt mit den Bewohnern“ kennen zu lernen und Einsatzkräften, welche ansonsten nicht auf den ersten Fahrzeugen sitzen, auch mal wieder die Chance zu geben, ihr Wissen und Können abzurufen. Die Übung brachte wichtige Erkenntnisse, die in der Weiteren Einsatzplanung und Vorgehensweise eingebracht und umgesetzt werden müssen. Nach der Übung wurden die Einsatzkräfte von der Außenwohngruppe der Lebenshilfe mit einem reichhaltigen Vesper, sowie Getränken versorgt. Die Bewohner und Betreuer hatten danach noch die Möglichkeit die Einsatzfahrzeuge zu besichtigen und Fragen zu stellen, was sie auch umfänglich nutzten.

Von-Drais-Schule folgte Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach

(Das Bild zeigt die Klasse 3b mit ihrer Lehrerin Frau Feistel)

Übungsszenario: "Personenrettung aus Gewässern"

Das Thema „Personenrettung aus Gewässern“, stand am Montag des 27. Juni 2016 auf dem Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach.

Viel Blaulicht, Feuerwehr und DLRG standen am Montagabend, kurz nach 18:00 Uhr im Bereich der Gernsbacher Stadtbrücke, der Igelbachstraße und Schlossstraße und sorgten für neugierige Blicke. Es handelte sich allerdings nur um eine Übung und keinen Ernstfall - wurde folgende Übungslage in der Murg angenommen.

Bei einem Bootsausflug von vier Jugendlichen auf der Murg, verhedderte sich im Oberwasser die am Schlauchboot befestigte Leine am Grund der Murg. Als ein Jugendlicher diese Leine versuchte zu lösen, stürzte er ins Wasser und trieb flussabwärts. Ein weiterer jugendlicher wollte ihn retten und sprang hinterher. Dieser verletzte sich jedoch so stark, dass er sich nur bis an das Wehr, welches den Kanal vom eigentlichen Flussbett ableitete retten konnte. Die beiden noch im Schlauchboot sitzenden Jugendlichen standen so unter Schock, dass sie nahezu keinerlei Auskunft geben konnten, wie viele Personen sich ursprünglich im Schlauchboot aufgehalten hatten.

Ziel dieser Übung war es, die Vorgehensweise mit den bei der Feuerwehr Gernsbach vorhandenen Gerätschaften, die Kommunikation zwischen den Trupps und den Fahrzeugführern bzw. der Einsatzleitung und vor allem die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation DLRG (Strömungsrettern) zu trainieren und zu verbessern.

Die im Wasser liegenden Verletzten, wurden durch die Feuerwehr in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der DLRG versorgt. An der Drehleiter wurde das Auf- und Abseilgerät befestigt und die Schleifkorbtrage darunter angehängt. Die verletzte Person wurde im Wasser, auf das Spineboard gezogen und anschließend in die bereitstehende Schleifkorbtrage gelegt. Unter Zuhilfenahme der Drehleiter wurde sie unter dieser hängend, aus der Murg nach oben gehoben und gerettet.

Die beiden Jugendlichen im Schlauchboot, wurden mit dem Schlauchboot der Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit und an das rettende Ufer gebracht.

Die abgetrieben Person wurde in der Murg – flussabwärts gesucht. Sie konnte von den Fußtrupps, welche entlang des Murgufers unterwegs waren und den Strömungsrettern, welche in der Murg schwammen im Bereich des „Katzschen Gartens“ aufgefunden und aus der Murg gerettet werden.

Die realitätsnahe Übung war für alle beteiligten positiv verlaufen. Aufgetretene „Fehler“ wurden direkt nach der Übung vor Ort besprochen und die richtige Vorgehensweise erklärt. Die Besatzung des ELW 1 konnte die Kommunikation mit den unterschiedlichen Hilfsorganisationen und Einsatzabwicklung verbessern und perfektionieren.

Die Einsatzleiter der beiden Organisationen und die Kameraden, welche die Übung ausgearbeitet hatten, zeigten sich am Ende der Übungseinheit zufrieden, mit dem geleisteten und erlernten. Es wird angestrebt solche gemeinsame Übungen öfters durchzuführen und sie auch in Alarmübungen noch realistischer umzusetzen. Denn nur durch praktisches Üben kann die Leistungsfähigkeit beider Hilfsorganisationen verbessert und die Einsatzkräfte fit für die Einsätze gemacht werden.

Seilwinden Praxis - Seminar für Bedienung / Maschinisten der Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach, am Samstag den 09. April 2016.

Am Samstag den 09. April 2016 fand in der Feuerwehr Gernsbach, ein Praxis Seminar für Maschinisten der Abteilung Gernsbach statt. Da bei der Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach auf den Fahrzeugen HLF 20/20-2 und dem TLF 8/12 je eine Seilwinde (unterschiedlichster Bauart) verbaut und montiert ist, bedarf dies einem ständigen üben. Herr Wagner von der Fa. RSS (Regio Solutions & Support GMBH) begann mit einer theoretischen Einführung. Der Aufbau von den Seilwinden, die Wirkungs- und Funktionsweise, die Bedienung, sowie die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten, wurden hier angesprochen. Auch ging man darauf ein, wann die Ablegereife der Drahtseile erreicht ist und diese ausgesondert bzw. ersatzbeschafft werden müssen. Auftauchende Fragen und Unklarheiten wurden umgehend beantwortet und den Teilnehmern verständlich erklärt. Nach einer kurzen Mittagspause und Stärkung, konnten dann die Teilnehmer das theoretisch erlernte, in die Praxis umsetzen. Im Übungshof der Feuerwehr wurden realitätsnahe Übungszenarien vorbereitet und der Einsatz der beiden Winden beübt. Das richtige Einsetzen von Umlenkrollen und Anschlagmitteln unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften standen hier im Fokus. Die Maschinisten konnten üben und über den kompletten Tag verteilt, interessante Erkenntnisse gewinnen und die Leistungsfähigkeit der bei der Feuerwehr Gernsbach vorhandenen Winden testen.

http://www.rss-brandschutz.de/startseite/seilwinden-training/

Trennen und schneiden von verschiedensten Werkstoffen, mit den bei der Feuerwehr vorhandenen Gerätschaften, stand am Montag den 21. März 2016 auf dem Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach.

An verschiedensten Stationen konnte nach der jeweiligen Sicherheitsunterweisung und unter Beachtung der dazugehörigen UVV, jeder Teilnehmer selbst Hand anlegen. Das zersägen von einem Baumstamm mittels Motorkettensäge, das trennen von Kunststoffen jeglicher Art mit der Säbelsäge (Fuchsschwanz) und das trennen von Metall mit dem Motortrennschleifer, sowie einer Elektroflex konnten Praxis nah geübt werden. Es galt die handwerklichen Fähigkeiten der Einsatzkräfte zu verbessern und den Umgang mit den Gerätschaften zu schulen. Bei den praktischen Übungen bemerkten vor allem die jüngeren Kameraden schnell, dass es gar nicht so einfach ist, etwas „gerade“ abzutrennen oder abzusägen, oder gar die Motorbetriebenen Gerätschaften zum laufen zu bringen. Was passiert wenn die Zug- oder Druckseite beim sägen mit der Motorkettensäge eines Baumstammes nicht richtig eingeschätzt wurde, oder wenn man mit dem Motortrennschleifer im Metall verkantet, merkten die Teilnehmer sehr schnell. Ein verkeilen oder stecken bleiben waren hier nicht weiter Schlimm, nach einem kurzen Eingreifen der Ausbilder konnte es dann auch schon weiter gehen. Die Kameraden welche eine handwerkliche Ausbildung durchlaufen bzw. diese bereits absolviert haben, oder schon etwas mehr Erfahrung in diesen Bereichen hatten, gaben den jüngeren wertvolle Tipps und standen ihnen bei Seite. Am Ende der Übungseinheit konnte dann nahezu jeder Kamerad einen geraden und sauberen Schnitt am Material selbstständig durchführen.

Tunnel - Begehung der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach, Lautenbach und Hilpertsau am Mittwoch den 30. März 2016.

Die turnusmäßige, halbjährlich durchgeführten Reinigungs- und Wartungsarbeiten, mit der dadurch bedingten Vollsperrung des 1.527 Meter langen Tunnel Gernsbach, nutzten die Kameraden der Feuerwehr am Mittwoch den 30. März 2016 zu einer Begehung. Die Abteilungen Gernsbach, Lautenbach und Hilpertsau trafen sich um 18:30Uhr am Tunnel Technik Gebäude im Blumenweg, wo sie der zuständige Tunnelwart Rolf Hätty, in Empfang nahm und begrüßte. Herr Hätty erklärte den Kameraden die Technik im Tunnel Technik Gebäude und ging vor allem auf die dort vorhandene Brandmeldetechnik und die BMA (Brandmeldeanlage) ein. Seit dem Umbau und der Nachrüstung des Tunnels im Jahr 2013, verfügt dieser über zwei getrennte Melderlinien (Meldelinie 1 Tunnel / Meldelinie 2 Technikgebäude) und eine hoch moderne BMA, welche den ausgelösten Bereich gezielter eingrenzen kann als die veraltete Anlage. Sollte es im Tunnel zu einem Brand kommen, so wird automatisch die Alarmmeldung an die ILS (Integrierte Leitstelle)  Mittelbaden gemeldet. Diese alarmiert dann gemäß der für das Objekt hinterlegten AAO (Alarm und Ausrücke Ordnung), die dafür vorgesehenen Feuerwehr Abteilungen. Die Vorgehensweise bei einem Brand in einem Tunnel oder einer Unterirdischen Verkehrsanlage (UVA), wird nach den Vorgaben der LFS (Landesfeuerwehrschule) in Bruchsal, in Kooperation mit der Ifa (International Fire Academy) in Balsthal den Feuerwehrkräften vor Ort gelehrt (siehe Übung 22. Februar 2016). Durch die „intelligente BMA“ ist eine eingreifen in die Lüftung des Tunnels, durch die Feuerwehr nicht nötig. Sollte es zu einem Brandereignis kommen, lösen im „heißen Bereich“ die dortigen Abluft- Brandrauchöffnungen aus und der Brandrauch wird abgesaugt. Dies wurde eindrucksvoll bei dem Funktionstest im April 2013 deutlich und anschaulich präsentiert. Die größten „Probleme“ im Tunnel Gernsbach bereiten den Einsatzkräften, die sehr langen Anmarschzeiten (Gesamtlänge 1.527 Meter) und dass es nur ein Fluchttreppenhaus gibt. Der Bau von vier weiteren Fluchttreppenhäusern lässt leider weiter auf sich warten. Im Hinblick auf das Thema Menschenrettung und für den Zugriff der Einsatzkräfte auf das im Tunnel stattfindende Ereignis, sind dies unverzichtbare Nachrüstungen in Sachen Sicherheit. Ständiges üben und schulen der Einsatzkräfte in diesem Bereich ist daher hier unabdingbar.

Abt Gernsbach: Abteilungsversammlung 2016

Bei der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Gernsbach, Abteilung Gernsbach, wurden Jessica Pumpat, Jan-Nicklas Andres, Marius Christof, Jannik Klaiber und Ingo Straub zum Feuerwehrmann bzw. -frau; Johannes Schmidt und Jan Holtkamp zum Hauptfeuerwehrmann; Michael Schneider zum Löschmeister befördert. Als Höhepunkt durfte Abteilungskomamndant Volker Steimer in diesem Jahr Peter Schumacher für seine 50-jährige Mitgliedschaft ehren.

 

Übungsszenario: „Brand in einem Tunnel / einer UVA“ (Unterirdischen Verkehrsanlagen)

Das Thema „Brand in einem Tunnel / einer UVA“ (Unterirdischen Verkehrsanlagen), stand am Montag den 22. Februar 2016 auf dem Übungsplan der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach Abteilung Gernsbach.

Bedingt durch die örtlichen Gegebenheiten, dass Unter Gernsbach ein einröhriger Straßentunnel  mit 1.527 m Länge und zurzeit einem Fluchttreppenhaus verläuft, stellt dies die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gernsbach vor eine sehr große Herausforderung. Durch diese Besonderheit dieses Bauwerkes konnten in den letzten zwei Jahren, drei Kameraden der Feuerwehr Gernsbach, über die LFS (Landesfeuerwehrschule) in Bruchsal, einen Sonderlehrgang für Multiplikatoren bei der Ifa (International Fire Academy) in Balsthal, in der Schweiz absolvieren. Wer denk es dürfte doch bei einem Tunnel kein Problem sein, einen Fahrzeugbrand zu löschen und es wäre ja auch nichts anderes ob das Fahrzeug in der freien Natur oder im Tunnel stehen würde, der irrt gewaltig. Denn neben den langen Anmarschwegen von den Tunnelportalen oder über das Fluchttreppenhaus, zu dem brennenden Fahrzeug, macht es den Einsatzkräften das geschlossene Röhrensystem und die „beengten Gegebenheiten“ nicht einfacher. So müssen die Atemschutzgeräteträger mit speziellen Doppelflaschen Atemschutzgeräten (Langzeitatmer 2x 6,8 Ltr. / 300 bar Atemluftflaschen) in den Einsatz gehen, um genügend Luftreserve zu haben. Normale Atemschutzgeräte (Einflaschengerät 6 Ltr. / 300 bar Atemluftflasche) reichen hierfür nicht aus. Die Körperliche Belastung aufgrund der verlängerten Einsatzmöglichkeit mit diesen Geräten ist hier nicht zu unterschätzen und bedarf eines ständigen üben. Der bei einem Brand entstehende und hochgiftige / tödliche Rauch, ist hier der größte „Feind“ auch vor allem der Personen, welche ohne Atemschutz sich bei einem Brand im Raum bzw. hier speziell im Tunnel aufhalten. 

Über die Grundlegenden Vorgehensweisen in eine UVA bzw. einen Tunnel wurden die Führungskräfte aller Feuerwehr Abteilungen der Gernsbacher Wehr, am 23. Mai 2015 in der Feuerwehr Gernsbach von den Multiplikatoren eingewiesen und geschult. 

Am Montag wurde dann eine Auffrischung für die Kameraden der Abteilung Gernsbach in Form einer Übung, in der Stadt und Kongresshalle Gernsbach durchgeführt. Hier wurde der Vorraum  der Stadthalle mit Nebelmaschinen verraucht und Statisten als „Vermisste Personen“ abgelegt. Ziel dieser Übung war es die Vorgehensweise mit den bei der Feuerwehr Gernsbach vorhandenen Wärmebildkameras (WBK) Bodenblitzleuchten, den Suchstöcken (Blindenstöcken) und die Kommunikation zwischen den Trupps und den Fahrzeugführern bzw. der Einsatzleitung zu trainieren und zu verbessern. 

Die Vorgehensweise mit den verschiedenfarbigen Bodenblitzleuchten wird daher auch in Zukunft bei den „normalen“ Brandeinsätzen so angewendet werden, um eine ständige und gleich bleibende Vorgehensweise zu gewährleisten. So sind die Farben grün, blau und gelb/orange verschiedenen „Aufgaben bzw. Codierungen“ zugeteilt. 

Grüne Bodenblitzleuchte = (Not-) Ausgänge, Blaue Bodenblitzleuchte = Lage des Verteilers / Wasserentnahmemöglichkeiten, Gelbe /Orange Bodenblitzleuchte = Markierung abgesuchter Bereiche und Kennzeichnen aufgefundener Personen, die vom Rettungstrupp noch zu retten und in sichere Bereiche verbracht werden müssen.

Bei mehreren Übungsdurchgängen konnten hierbei die Atemschutzgeräteträger das erlernte realitätsnah üben und auch praktisch anwenden und umsetzen. Auftretende „Fehler“ wurden direkt besprochen und bei dem nächsten Durchgang umgesetzt. Die Besatzung des ELW 1 konnte die Kommunikation, Lagekartenzeichnung und Einsatzabwicklung verbessern und perfektionieren.

Die Multiplikatoren zeigten sich am Ende der Übungseinheit zufrieden, mit dem geleisteten und erlernten. Im Spätjahr soll darauf aufbauend noch eine praktische Übungseinheit, direkt im Tunnel Gernsbach stattfinden und die Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung – speziell dem Löschen von Fahrzeugbränden im Tunnel beübt und trainiert werden. Denn nur durch praktisches Üben kann die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr verbessert und die Einsatzkräfte fit für die Einsätze gemacht werden.

 

Nähere Informationen zur Übungsanlage in der Schweiz finden sie unter www.ifa-swiss.ch

http://www.ifa-swiss.ch/uva.html

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