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Einsatz 15 von 108 Einsätzen im Jahr 2019
Einsatzart: BMA
Kurzbericht: Nr. 015: Ausgelöste Brandmeldeanlage Fa. Mayr Melnhof Gernsbach GmbH
Alarmierung Feuerwehr Gernsbach : Alarmierung per Digitaler Meldeempfänger

am 31.01.2019 um 16:57 Uhr

Einsatzende: 19:25 Uhr
Einsatzdauer: 2 Std. und 28 Min.
Fahrzeuge am Einsatzort:
(1/11) ELW 1 - Gernsbach (1/11) ELW 1 - Gernsbach
(1/10) KdoW - Gernsbach (1/10) KdoW - Gernsbach
(1/23) TLF 16/40/2 - Gernsbach (1/23) TLF 16/40/2 - Gernsbach
(1/46) HLF 20/20-2 - Gernsbach (1/46) HLF 20/20-2 - Gernsbach
(1/33) DLA (K) 23/12 - Gernsbach (1/33) DLA (K) 23/12 - Gernsbach
(5/19) MTW - Obertsrot (5/19) MTW - Obertsrot
(5/42) LF 8/6 - Obertsrot (5/42) LF 8/6 - Obertsrot
(1/19) MTW - Gernsbach (1/19) MTW - Gernsbach

Einsatzbericht:

Am 31. Januar 2019 wurden die Feuerwehr Abteilungen Gernsbach, Obertsrot und Hilpertsau gegen 16:57 Uhr von der Leitstelle Mittelbaden, zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage bei der Fa. Mayr Melnhof Gernsbach GmbH alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich folgende Lage dar:

Ausgelöst hatte die Meldegruppe 102 optischer Rauchmelder Nr. 3 CLI, Stoffaufbereitung - Löschbereich 10 Schaltraum Pulperwarte CO² Löschanlage.

Die Feuerwehr erkundete die Einsatzstelle und den ausgelösten Bereich, der Elektroschaltraum war mit CO² Löschgas geflutet. Der betroffene Bereich wurde geräumt und weiträumig abgesperrt, sodass sich keine Arbeiter mehr im Gefahrenbereich aufhielten. Der beschädigter Handdruckmelder welcher für die Handauslösung der CO² Löschanlage zuständig ist, war vom vorherigen Einsatz noch nicht instandgesetzt. Ein Atemschutztrupp ging in den Elektroschaltraum vor, dieser wurde unter Zuhilfenahme mit der Wärmebildkamera (WBK) überprüft, der Schaltraum war mit CO² Löschgas geflutet. Es konnte jedoch kein Rauch und kein Feuer festgestellt werden. Parallel dazu wurde ein Überdrucklüfter, sowie das Be- und Entlüftungsgerät in Stellung gebracht. Mit dem Be- und Entlüftungsgerät wurde das CO² Löschgas aus dem Elektroschaltraum abgesaugt und nach draußen befördert. Sämtliche Fenster und Tore der Fabrikhalle wurden geöffnet, um eine natürliche Querlüftung zu ermöglichen. Über den kompletten Einsatzzeitraum wurde von einem Trupp unter Atemschutz, Messungen mit dem Mehrgasmessgerät durchgeführt und die CO² Konzentration gemessen. Nachdem keine erhöhte Konzentration des CO² Löschgases mehr gemessen werden konnte, wurde die Anlage an den Sicherheitsbeauftragten des Werkes übergeben, er kümmerte sich um alles Weiter. Die Anlage wurde nach den Instandsetzungsarbeiten wieder scharf geschaltet.

Mannschaft:
20 FWA Gernsbach,  8 FWA Obertsrot/Hilpertsau

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