Abt Hilpertsau Geschichte

Geschichte der Abteilung Hilpertsau

Abt Hilpertsau Vorgeschichte

Vor 60 Jahren

Am Sonntag den 17.03.1940 versammelten sich im Gasthaus zum Ochsen wehrfähige junge Männer zwecks Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Anwesend waren auch Regierungsrat Müller, Kreiswehrführer Jülch und Bürgermeisterstellvertreter Wieland. 30 junge Männer erklärten ihren Beitritt. Zum Wehrführer wurde Robert Gerstner und zum Stellvertreter Ernst Götz gewählt.

Robert GerstnerRobert Gerstner Wehrführer 1940 -1945

Durch Schreiben vom 19.03.1940 des Landratsamts Rastatt wurde Robert Gerstner zum Wehrführer ernannt und am 31.03.1940 vereidigt. Einen Tag später hatte er schon einen 6-tägigen Lehrgang an der Feuerwehrschule in Schwetzingen zu absolvieren. Bis zum Abschluss dieses Lehrgangs war Emil Götz aus Obertsrot als kommissarischer Wehrführer eingesetzt.

Am 07.07.1940 ordnete der Landrat nach einer Besichtigung an, dass Uniformen, Gurte, Karabinerhaken, Rettungsleinen usw. anzuschaffen seien. Das war aber leichter gesagt als getan, denn mit einer Bestellung war es nicht getan. Bezugsscheine, Lederschecks, Kennziffern usw. mussten beantragt und den Lieferanten vorgelegt werden. Die Kriegswirtschaft verzögerte manche Beschaffung um viele Jahre. So wurden 1941 150 m Hanfschläuche und 1942 eine Motorspritze bestellt aber niemals geliefert. Zahlreiche Gesuche und Anmahnungen an Landratsamt und Kreiswehrführer blieben bis Kriegsende vergeblich. Die alte Handspritze von 1893, gegen Kriegsende defekt, musste ihren Dienst tun. Aber auch die Löschmannschaft wurde immer mehr vermindert. Im August 1942 betrug die Stärke der Wehr noch 30 Mann. Die Gemeinde zählte inzwischen 849 Einwohner. Am 07.04.1943 meldete man nur noch 17 Feuerwehrmänner, ergänzt durch 26 Mann aus der Hitlerjugend und 12 Pflichtfeuerwehrmänner. Wenige Monate später wurde die Feuerwehr durch weibliche Hilfskräfte ergänzt.

Gott sei Dank ist Hilpertsau durch Kriegsangriffe weitgehend verschont geblieben. Aber am 10. und 11.09.1944 wurden 6 Feuerwehrmänner aus Hilpertsau zur Überlandhilfe nach Gaggenau gerufen, wo der Bombenangriff ca. 200 Todesopfer forderte. Am 12.04.1945 wurde Hilpertsau von französischen Truppen besetzt, die aus Richtung Gernsbach und Reichental anrückten. Die von Reichental kommenden Truppen wurden vom Wandberg her beschossen und erwiderten das Feuer. Dabei wurden 2 Häuser beschädigt, Brände sind nicht ausgebrochen. Nach Kriegsende war die Feuerwehr die einzige Vereinigung, die von den Besatzungsmächten geduldet wurde. Am 13.02.1946 traf man sich deshalb in der hiesigen Schule um unter Leitung von Bürgermeister Götz die Feuerwehr wieder aufzustellen und neu zu gründen. Dabei wurden 32 Wehrmänner aufgenommen und Ludwig Walterspacher wurde zum neuen Wehrführer und Anton Holzapfel zum Stellvertreter gewählt.

Ludwig WalterspacherLudwig Walterspacher Wehrführer 1946-1965

Man war nun froh, dass der Krieg überstanden war und dass man nicht mehr täglich oder stündlich um sein eigenes Leben und das der Angehörigen bangen musste. Die schwere Zeit bestand nicht nur aus materieller Not und aus Trauer um die verlorenen Angehörigen, sondern auch aus den Schwierigkeiten, die die Besatzungsmächte machten. So wurde eine Erfassung der Löschgeräte und der Mannschaft, sowie eine Fragenbogenaktion (Entnazifizierung) angeordnet. Jede Übung hatte vom "Gouvernement Militaire" genehmigt werden müssen. Man kämpfte auch weiter um 200 m B-Schläuche und um eine Motorspritze. Das Badische Ministerium des Inneren teilte am 24.01.1946 mit, dass die Firma Carl Metz in Karlsruhe eine TS 8 liefern könne. Diese wurde auch unverzüglich bestellt. Aber nun brauchte man, weil Karlsruhe in amerikanischer Zone lag, eine Import- und Exportgenehmigung. Außerdem verlangte man die Vorlage von "Bestellrechten" für Walzwerkerzeugnisse und Holz, die beim Landwirtschaftsministerium zu beantragen waren. Die Einfuhrgenehmigung wurde zwar erteilt, die Ausfuhrgenehmigung der amerikanischen Militärregierung ließ aber auf sich warten und musste nach Jahren als verweigert betrachtet werden.

Am 12.04.1946 wurde angeordnet, dass die "sapeurs pompiers allemands" monatlich eine Probe abzuhalten hätten, die aber auch anzumelden und genehmigungspflichtig sei. 1947 überließ die Feuerwehr in Rastatt der hiesigen Wehr leihweise eine alte Motorspritze MP 8P und die Gemeinde kaufte von der Waggonfabrik Rastatt einen Anhänger der Marke Metz, Bj.1943, der am 25.03.1948 zugelassen wurde.

TSADer TSA steht heute noch in der Abteilung, ist jedoch derzeit nicht einsatztauglich.

 

 

 

Damit besaß die Wehr erstmals eine Motorspritze, die zwar viele "Mucken" hatte, aber nun bestanden die Schwierigkeiten darin, um Zuteilungen für Benzin zu kämpfen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Feuerwehr am 22.12.1946 eine Weihnachtsfeier veranstaltete und am 26.12.1946 wiederholte, wobei zwei Theaterstücke aufgeführt wurden.

Musste 1946 noch jeder Austritt aus der Feuerwehr vom Bürgermeister gerechtfertigt und vom Landratsamt im Namen der Militärregierung genehmigt werden, so wurde am 22.03.1947 kurzerhand angeordnet, daß die Feuerwehr auf 18 Mann zu reduzieren sei, und dass im Brandfall, wenn diese 18 Mann nicht ausreichten, die Wehr in Gernsbach zu alarmieren sei. Die zugelassenen Wehrmänner benötigten nun auch Feuerwehrpässe mit Lichtbild und Fingerabdrücken. Die Verstärkung der Wehr wurde immer wieder beantragt, aber noch am 09.09.1949 von der Militärregierung abgelehnt. Da durch die Währungsreform das Guthaben der Feuerwehrkasse und die Haushaltsrücklagen verlorengegangen waren, die für die notwendige Anschaffungen der Feuerwehr vorgesehen waren wurde die Einführung einer Feuerschutzabgabe beantragt. Diese wurde am 21.03.1949 durch das Innenministerium genehmigt.

 

Die Fünfziger Jahre

Vom Jahre 1949 an fand jährlich eine Generalversammlung statt. Bei der Versammlung am 13.03.1949 wurde die Führung der Wehr neu gewählt. Zum Wehrführer wurde wieder Ludwig Walterspacher, zum Stellvertreter Theo Dresel, als Gruppenführer Erwin Welsch und als Schriftführer und Kassier wurde Fritz Holzapfel gewählt. Es wurde auch die Einführung einer Kameradschaftskasse und die Beiträge beschlossen. Das Geld dieser Kameradschaftskasse soll in der Hauptsache für gesellige Veranstaltungen verwendet werden.

Monatsbeitrag

0.50 DM

unentschuldigtes fehlen am Werktag

0,50 DM

unentschuldigtes fehlen am Sonntag

1,00 DM

In den fünfziger Jahren ging es dann stets aufwärts. Es fanden regelmäßig Proben statt und die Ausbildung der Wehrführer, Gruppenführer und Maschinisten wurde durch Lehrgänge an der badischen Feuerwehrschule gefördert. Um den Ausbildungsstand der Feuerwehr unter Beweis zu stellen fand außer den Proben jährlich eine Abschlussübung statt, die von einem Sachverständigen bzw. vom Kreisbrandmeister begutachtet wurde.

Jahreshauptübung Sägewerk WeilerJahresabschlussübung beim Sägewerk Weiler


Die Ausrüstung der Wehr wurde Schritt für Schritt ergänzt und modernisiert um den wachsenden Aufgaben gerüstet zu sein. Dadurch wurde aber der Raum im alten Feuerwehrhaus (Spritzenhaus an der Murgbrücke) viel zu klein, z.B. konnten die Schlauchhaspeln erst vor dem Gerätehaus aufgesetzt werden. Als Zugmaschine konnte, soweit möglich, der UNIMOG der Badischen Karton- und Pappenfabrik genutzt werden.

Spritzenhaus MurgbrückeAltes Spritzenhaus an der Murgbrücke

1949 rückte die Wehr fünfmal zu Brandeinsätzen aus, welche durch Funkenflug der Eisenbahn verursacht wurden. Am 08.07.1949 rückte die Wehr gemeinsam mit fünf Weiteren zu einem Brandeinsatz in Dürreych aus.

1951 konnte die Gemeinde die Garage des Fuhrunternehmers Gerhard an der Zinsäckerstrasse erwerben. Da das Gebäude in einem schlechten Zustand war wurde es für 6.500,00 DM instandgesetzt. Am 15.08.1952 wurde es der Feuerwehr dann übergeben. Als Feuerwehrhaus war es aber nur bedingt geeignet, da kein Aufenthaltsraum vorhanden war und es aufgrund der Entwicklung der Wehr schnell an Platz fehlte. 1953 wurde gemäß der Feuerwehrsatzung bei der Generalversammlung ein Verwaltungsrat gebildet. Im Jahr 1955 wurde eine neue Motorspritze vom Typ TS8 übergeben. Im Oktober 1963 wurde der Wehr durch Bürgermeister Anton Götz eine weitere TS8 übergeben.

TS 8

 

 

Eine der beiden TS 8 aus dem Jahre 1955 u. 1963 (Heute als Reserve noch im Einsatz)

 

 

 

Jubiläumsjahr 1965

Das Jubiläumsjahr wurde durch den Tod des langjährigen Wehrführers Ludwig Walterspacher am 13.05.1965 überschattet. Mit dem, im Alter von 51 Jahren, Verstorbenen verlor die Wehr einen vorbildlichen Feuerwehrmann und Wehrführer. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums fand am 02.10.1965 auf dem Friedhof in Hilpertsau eine Gedenkstunde für die verstorbenen, gefallenen und vermissten Wehrmitglieder statt. An der Gedenkstelle "Grab der Gefallenen" und am Grab des im Mai verstorbenen Wehrführers Ludwig Walterspacher wurde jeweils ein Kranz niedergelegt. Die eigentliche Feier des 25- jährigen Jubiläums fand im Rahmen eines Festabends am selben Tag im Saal des Gasthauses "Grüner Hof" statt.

Mannschaft 1965Mannschaftsbild zum 25. Jährigen 1965 vor der Grundschule

Bei der Generalversammlung am 8.1.1966 wurde Emil Kottler zum neuen Wehrführer und Erwin Welsch zu seinem Stellvertreter gewählt.

Emil Kottler Erwin Welsch

Emil Kottler Abteilungskommandant 1966-1986(links) ; Erwin Welsch Abteilungsleiter 1971-1974 (rechts)

 

Neuorganisation durch Gemeindereform

Durch den Zusammenschluss der Gemeinden Obertsrot und Hilpertsau am 01.04.1970 stand auch die Organisation der Feuerwehren beider Gemeinden zur Diskussion. Aus diesem Anlass trafen sich die Verwaltungsratsmitglieder beider Wehren am 06.09.1970 unter Vorsitz von Bürgermeister Weßbecher zu einem Gespräch, wobei von den Anwesenden ein Zusammenschluss der beiden Wehren befürwortet wurde. Unter Vorsitz von Bürgermeister Weßbecher kam man am 22.03.71 im Bürgersaal des Rathauses zusammen, um die neue Satzung zu beraten, die am 27.03.71 bei der Gesamtversammlung der beiden Wehren bekanntgegeben und beschlossen worden ist. Die Feuerwehr der Gesamtgemeinde führt den Namen "Freiwillige Feuerwehr Obertsrot" und besteht aus der Abteilung Obertsrot und der Abteilung Hilpertsau.Durch die Anschaffung eines TLF 16 für die Gesamtwehr Oberstrot , begann für die Abt. Hilpertsau die Zeit der Motorisierung. Sie erhielt das zuvor in Obertsrot genutzte LF8. So konnte die Wehr am 26.05.1973 zum ersten mal mit einem Fahrzeug an der Jahresabschlussübung teilnehmen.

LF 8Das erste Fahrzeug der Wehr ein LF8 (MB 319) mit TSA

 

Kreisreform und Eingemeindung nach Gernsbach

Durch die Eingemeindung der politischen Gemeinde Obertsrot in die Stadt Gernsbach 1975 war wiederum eine Umorganisation der Feuerwehr erforderlich. Die beiden Abteilungen der Feuerwehr Obertsrot wurden somit jeweils als selbständige Abteilungen, neben den Abteilungen Gernsbach, Staufenberg, Lautenbach und Reichental, der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach zugeordnet.

Im Jahre 1975 entschied man sich auch für den Nachwuchs zu sorgen und gründete eine Jugendgruppe. Erster Jugendleiter und Gründungsinitiator war Rudolf Weiler.

Gründung JugendfeuerwehrMannschaftsbild zur Gründung der Jugendgruppe 1975

Das bisherige Feuerwehrhaus entsprach aufgrund der gestiegenen Anforderungen und dem akuten Platzmangel nicht mehr den Anforderungen. So entschloss sich die Stadt ein neues Domizil zu schaffen. Der frühere Farrenstall, wenige Meter hinter der bisherigen Unterbringung, wurde zum neuen Gerätehaus umgebaut. Am 20.05.1979 feierte man bereits das Richtfest und am 16.06.1980 wurde es nach 1.600 geleisteten Arbeitsstunden der Aktiven zum 40. Jährigen Jubiläum eingeweiht und übergeben.

Übergabe Gerätehaus Mannschaft 1980

Übergabe des neuen Gerätehauses und Mannschaftsbild zum 40. Jährigen (1980)

1986 fand an der Führungsspitze ein Generationswechsel statt. Emil Kottler wurde durch Theobald Weiler als Abteilungskommandant abgelöst und Herbert Küst wurde Stellvertreter.

Führungswechsel 1986 Generationswechsel in der Führung 1986 v.l. StBM a.D. Manfred Kast, Theobald Weiler, Herbert Küst, der nunmehr verstorbene Ehrenkommandant Emil Kottler, Ortsvorsteher a.D. Rudolf Koch

 

 

 

Am 03.12.1986 wurde die Altersmannschaft (liebevoll "Schleife1" genannt) gegründet. Ihr gehören die Kameraden an, welche aufgrund ihres Alters aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr geschieden sind. Die Mitglieder der Altersmannschaft kümmern sich heute unter anderem um die Pflege der Außenanlage des Gerätehauses.

Gründung Altersmannschaft Die Gründungsmitglieder der Altersmannschaft

Da die Einsätze neben der Brandbekämpfung auch immer mehr den Bereich der technischen Hilfeleistung, z. B. bei Verkehrsunfällen, betraf, musste sich die Wehr mit den neuen Aufgaben auseinandersetzen. So absolvierte 1988 eine Wettkampfgruppe als erste das Landesfeuerwehr-Leistungsabzeichen in Silber nach den neuen Richtlinien (2.Teil "Technische Hilfeleistung") des Innenministeriums Baden-Württemberg. Im gleichen Jahr konnte der selbst angeschaffte, instandgesetzte und für den Feuerwehrdienst eingerichtete VW Bus (Bj. 1979) als MTW in Dienst gestellt werden.

MTW

(links) Verkehrsunfall B462 Hilpertsau, PKW in die Murg gestürzt; (rechts) selbstangeschaffter MTW

Das Jubiläumsjahr 1990 begann mit einem mehrtätigen Hochwassereinsatz bei dem Katastrophenalarm für das Murgtal ausgelöst wurde. Die Brücken im Stadtgebiet Gernsbach mussten zeitweise für den Verkehr gesperrt werden, da die Gefahr bestand das diese aus den Lagern gehoben werden.

HochwasserHochwasser

 

 

 

 

 

 

 

Situationsbilder vom "Jahrhundert" Hochwasser 1990 (links Brücke nach Oberstrot, rechts Pumpeneinsatz in der Nacht)

Das größte Geschenk zum 50.jährigen Jubiläums war das neu LF8 (MB 814 Ziegler) das der Abteilung durch Bürgermeister Wolfgang Müller übergeben wurde. Damit erhielt die Abteilung Hilpertsau modernstes Gerät zur Bewältigung der sich ständig verändernden Anforderungen der Einsätze.

Neues LF 8 Das neue LF8 MB 814 Ziegler

1993 wurde ebenfalls in Eigenleistung ein Anbau an der Rückseite des Gerätehauses erstellt. Dieser bietet nun umfangreichen Platz für eine Werkstatt und Stellplätze für die zwei TS8. Unter dem Dach wurde somit auch erheblicher Stauraum gewonnen.

Die Jahre 1998 und 1999 bescherten unserer Abteilung wieder Arbeit, hervorgerufen durch Naturereignisse. Denn 1998 hatten starke Regenfälle erneut zu einem mehrtägigen Hochwassereinsatz geführt.

Am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 jedoch hatten wir eine verspätete Bescherung anderer Art – den Orkan "Lothar", der durch umgestürzte Bäume mehrere Orte von der Außenwelt abschnitt und bis heute große Waldflächen mit seinen Kahlschlägen prägt. In diesem Jahr wurde außerdem das Gerätehaus durch den Einbau eines Deckenkranes in der Fahrzeughalle zur Verlastung verschiedener Gitterboxen auf Anhänger erweitert.

Das 60-jährige Bestehen der Abteilung, aber auch 25 Jahre Jugendfeuerwehr galt es im Jahr 2000 im Rahmen des "Tag der offenen Tür" in Hilpertsau zu feiern. Besonderheiten waren die feuerwehrtechnischen Vorführung der Jugend am Samstag, der Auftritt des italienischen Chores "Choro Santa Maria Piobbico" am Sonntag, sowie der Start der Internetpräsents der Abteilung Hilpertsau, deren Inhalt mittlerweile teilweise in diese Homepage integriert wurde. Zuvor wurde das Gerätehaus in mehr als 800 Stunden durch Kameraden der Abteilung neu gestrichen und Ausbesserungsarbeiten durchgeführt.

Bei der Abteilungsversammlung 2001 stellte Herbert Küst sein Amt als stellv. Abteilungskommandant zur Verfügung. Zu seinem Amtsnachfolger wurde Matthias Müller gewählt.

Am 25.07.2001 wurde in einer kleinen Feier das von den Aktiven eingebaute neue Rolltor der Gemeindekelter eingeweiht, in welcher alle Anhänger der Abteilung untergebracht sind. Für diesen Einbau wurden mehr als 100 Stunden Arbeit erbracht.

GerätehausGerätehaus nach Einbau des Rolltores

Wie in den Jahren zuvor nahmen Aktive der Abt. Hilpertsau immer wieder an den verschiedenen Leistungsabzeichen erfolgreich teil. Im Jahr 2001 beispielsweise startete eine Gruppe aus verschiedenen Abteilungen erfolgreich mit Bronze, und beendete die Reihe 2003 mit dem Abschluss des goldenen Leistungsabzeichens. Leider wurde dieses Ereignis durch den Tod von Bernd Schäfer, dem ursprünglichen Gruppenführer der Wettkampfgruppe, überschattet.

 

Leistungsabzeichen Bronze 2001Leistungsabzeichen Bronze 2001

 

 

 

 

 

 

 

 

Wettkampfbilder: Situationsbilder bei der Abnahme des bronzenen Leistungsabzeichen

 

Leistungsabzeichen Bronze 2001Leistungsabzeichen Bronze 2001

 

 

 

 

 

 

 

 

Wettkampfbilder: "Gruppe Bronze 2001" (links) "Gruppe Gold 2003" (rechts)

 

Die Jahre 2002 und 2003 standen voll im Zeichen der beiden Fahrzeuge.

Leistungsabzeichen Bronze 2001Im Spätjahr 2002 traf der lang ersehnte Mercedes Sprinter ein, der den in die Jahre gekommenen VW-Bus als MTW ablösen musste. Nach Fertigstellung der verschiedenen Aufbauten konnte er somit am 07.02.2003 eingeweiht werden.

Übergabe des neuen MTW

 

 

Leistungsabzeichen Bronze 2001Als nächstes Projekt war nun noch im selben Jahr das LF an der Reihe. Es wurde, um ein einsatztaktisch wertvolleres Fahrzeug zu erhalten, in ein LF 8/6 umgebaut, was wiederum Kameraden der Abteilung übernahmen.

Umbau LF 8 zu einem LF 8/6

 

 

Leider musste in diesem Jahr auch Abschied von dem langjährigen Abteilungskommandanten Emil Kottler genommen werden, er ist nunmehr verstorben. Das Jahr 2003 stellt außerdem eines der einsatzreichsten Jahre der letzten Jahre dar, was wohl unter anderem daran liegt, dass die Kräfte der Abteilung immer mehr in Einsätzen außerhalb der entsprechenden Gemarkung auf Grund der neuen Alarm- und Ausrückordnung eingesetzt werden müssen.

Auch im Jahr 2004 wurden die Hilpertsauer am 13.01. wieder von einem Hochwasser heimgesucht. Stellenweise wurden höhere Messwerte wie 1990 und 1998 festgestellt. Doch Dank mittlerweile in unserem Ort durchgeführter Absicherungsmaßnahmen kam man dieses Mal ein wenig glimpflicher davon.

Im Jahre 2005 hatten wir insgesamt 8 Brände, 4 Hilfeleistungen und einen böswilligen Fehlalarm zu verzeichnen. Dies waren zwar weniger Einsätze als im Jahr zuvor, aber deswegen war dieses Jahr nicht minder aufregend.
Einige prägnante Ereignisse sind wie folgt:


Einsatz am Kaltenbronn 24.1.2005VU Kaltenbronn

Einsatz einer brennenden Heizung nachts am 18.03.05Brand einer Heizungsanlage

Übung Fa. KappaAm 7.5.2005 führten wir eine Alarmübung bei der Fa. Kappa zusammen mit der Abteilung Obertsrot durch. Diese Art der Übungen ist besonders wichtig um die örtlichen Begebenheiten einer Industrieanlage im Einsatzfall zu kennen. Auch das Zusammenspiel der Werkfeuerwehr sowie mit anderen Abteilungen ist wichtig.

 

 

Bevor das Schwimmbad in Obertsrot für die Sommersaison geöffnet wurde, half die Abteilung Hilpertsau wie in den JahrenTour de France zuvor bei der Reinigung.

Der 9. Juli stand ganz im Zeichen der Tour de France, wo einige Mitglieder unserer Abteilung als Streckenposten teilnahmen. Im Vorfeld wurden die besonderen Regeln als Streckenposten bzw. für die Sicherheitswache unseren Kameraden in einer Schulung dargelegt.

 

Längster und damit auch der schlimmste Einsatz war im November zu verzeichnen. Es handelte sich um einen Gebäude-Vollbrand wo am 15. November 6 Kameraden unserer Abteilung in Staufenberg unterstützend dabei waren.

Abschliessend war die Abteilung Hilpertsau auch am 1. Weihnachtsfeiertag im Einsatz bei einem Kaminbrand in der Murgtalstrasse.

Dieser Bericht ist nur ein kurzer Ausschnitt über das Jahr 2005. Genauere Details finden Sie in der Gesamtansicht aller Einsätze im entsprechenden Verzeichnis.

Anschrift

Feuerwehrhaus Hilpertsau
Zinsäckerstr. 2
76593 Gernsbach
Tel.: (0 72 24) 77 75
Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Notruf: 112

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