Neuste Einsätze

14.12.2017  um 14:29 Uhr  BMA  Nr. 182: Ausgelöste Brandmeldeanlage Fa. Mayr Melnhof Gernsbach GmbH  mehr ...
14.12.2017  um 05:20 Uhr  Tech.Hilfe 2  Nr. 181: Baum auf Fahrbahn  mehr ...
07.12.2017  um 15:56 Uhr  Tech.Rettung 1  Nr. 180: Türöffnung Person in Not - vitale Bedrohung  mehr ...
07.12.2017  um 08:39 Uhr  Feuer 4  Nr. 179: Brand einer Kartonmaschine Fa. Mayr Melnhof Gernsbach GmbH  mehr ...

Notruf

Notruf: 112
Feuerwehr & Rettungsdienst

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Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr 2016

Am Samstag den 16. April 2016 fand um 19:30Uhr die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Gernsbach, für das Berichtsjahr 2015 in der Staufenberghalle in Gernsbach – Staufenberg statt. Kommandant Volker Steimer begrüßte alle anwesenden und berichtete über das zurückliegende Jahr. Die Feuerwehr Gernsbach musste im vergangenen Jahr zu insgesamt 163 Alarmeinsätzen ausrücken. Durch den Einsatz der Feuerwehr Gernsbach konnten 39 Personen und drei Tiere gerettet werden. Für sieben Personen kam jegliche Hilfe zu spät und sie konnten von der Feuerwehr nur noch tot geborgen oder aufgefunden werden. Zusätzlich zu der „normalen Feuerwehrarbeit“ wurden im Kernbereich, also ohne Verwaltungs-, Organisations- und Übungsvorbereitungszeiten, 39.025 Stunden von den Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich geleistet. Das Aufgabenspektrum erstreckte sich dabei von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zu ABC - Umweltschutzeinsätzen. In seinem Bericht ging Kommandant Volker Steimer auf einzelne, nicht ganz alltägliche Einsätze ein. Hier zeige sich besonders, wie wichtig es ist, ausrüstungstechnisch und im Bereich der Ausbildung auf einem guten Stand zu sein und hier nicht nachzulassen. Jeder Abteilungskommandant ist für seine Einsatzkräfte in der Abteilung und den dortigen Ausbildungsstand selbst verantwortlich und muss dafür sorgen, dass die Einsatzkräfte fit für die abzuarbeitenden Einsätze sind. „Die Abteilungen sind gut ausgestattet und haben alles, was sie zum abarbeiten der dort anfallenden „Regeleinsätze“ notwendig ist, bis dann die Kernstadtwehr mit den Spezial- und Sondergerätschaften an der Einsatzstelle eintrifft“, so Steimer. Er appellierte an die anwesenden Mitglieder der Stadtverwaltung und des Gemeinderates, bei der Feuerwehr nicht zu sehr den Rotstift anzusetzen. „Denn nur mit den benötigten Gerätschaften und Fahrzeugen können wir schnelle Hilfe leisten. Ehrenamtlich, rund um die Uhr, über das ganze Jahr hinweg“, so Steimer. Ein weiter anhaltendes und nicht besser werdendes Problem sei jedoch die Tagesverfügbarkeit. Darunter zu leiden haben vor allem die Außenabteilungen, wo tagsüber nur wenige Kameraden für die abzuarbeitenden Einsätze verfügbar und einsetzbar sind. Hier appellierte Steimer an die ansässigen Betriebe (egal ob kleiner Handwerksbetrieb oder großer Konzern), doch die Einsatzkräfte ohne großes Tam – Tam gehen zu lassen, sodass diese zur Feuerwehr eilen und dann zu den Einätzen ausrücken könnten“. Gleichzeitig dankte er den Betrieben und Konzernen, die dies schon so praktizieren und ihre beschäftigten ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen jeder Zeit zum Einsatz freistellen und gehen lassen. Ohne diese Kameraden sähe es (vor allem tagsüber) bei einigen Abteilungen sehr schlecht aus. Kommandant Steimer erwähnte in seinem Bericht auch, dass in den letzten Jahren die Wiederkehrenden Prüfungen und Vorschriften sich geändert und erhöht haben. Dies sei von ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen kaum noch leistbar und abzudecken, sodass sich die Stadt hier in Richtung eines hauptamtlichen Gerätewartes in nächster Zeit Gedanken machen sollte. Schriftführerin Julia Arnold ging in ihrem Bericht ins Detail und informierte unter anderem über den Mitgliederstand. Die aktive Einsatzwehr besteht zurzeit aus 215 Aktiven, darunter 18 weibliche Mitglieder. Der Jugendfeuerwehr gehören 66 Mitglieder und der Altersmannschaft 75 Mitglieder an. Somit umfasst die gesamte Organisation 356 Personen. Der Stadtjugendwart Günther Kornmann berichtete über die Aktionen der einzelnen Jugendgruppen in den Abteilungen im zurückliegenden Jahr. Hier standen neben feuerwehrtechnischer Ausbildung vor allem auch die Kameradschaft und der Spaß auf dem Programm und im Vordergrund. Die Aktivitäten der Alterskameraden der Gesamtwehr erläuterte der Altersobmann und Ehrenkommandant Manfred Kast. Bürgermeister Dieter Knittel unterstützte die Aussage von Kommandant Steimer. Es müsse darauf geachtet werden, dass durch permanentes Sparen kein Defizit in der Ausstattung verursacht werde. „Im Moment“, so Knittel weiter, „fühle ich mich aber noch ganz gut und sicher, die Stadt Gernsbach unterhält eine Feuerwehr, die auf technischer Basis zu einer der bestausgestatteten Feuerwehren in Baden-Württemberg gehört“, so das Stadtoberhaupt. Neben seinen Dankesworten an die gesamte Mannschaft betonte Bürgermeister Knittel in seinen Grußworten auch die Wichtigkeit von Vertrauen innerhalb der Feuerwehr: „Hierfür ist es notwendig, sich immer wieder zusammenzusetzen und auch kritische Dinge anzusprechen.“ Dabei hob er als positives Beispiel noch einmal die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und den Verantwortlichen der Feuerwehr hervor. Er griff auch das Thema für den hauptamtlichen Gerätewart auf und äußerte sich nicht abgeneigt, in diese Richtung etwas zu ändern und zu verbessern.

 

Auf der diesjährigen Versammlung konnte Dirk Bock vom Löschmeister zum Brandmeister befördert werden. Die Verdienstmedaille in Silber der Stadt Gernsbach und das Feuerwehr Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg, welches durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Dieter Spannagel überreicht wurde, konnten für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr und Andreas Schumacher aus der Abteilung Gernsbach  und Marc Duncan aus der Abteilung Staufenberg entgegennehmen. Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten die Verdienstmedaille in Gold und das Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold Ewald Bär, Harry Bender und Hans-Peter Rath von der Abteilung Staufenberg und Roland Götz sowie Roland Schäfer von der Abteilung Obertsrot.

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